Blog von JokerofDarkness

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Moin!

Seit Wochen gibt es ja in diversen Internetforen einen riesengroßen Hype um Alexa. Gemeint ist damit die Sprachsteuerung von Amazons Echo und Echo Dot.

Und auch ich konnte mich dem ganzen Hype nach mehreren verfallenen Einladungen irgendwann nicht mehr entziehen und bestellte mir trotz einiger Bedenken bzgl. Datenschutz meine eigene Amazon Abhörzentrale in Form eines Echo Dot. 

Bevor ich jetzt gleich etwas zum Echo sage, möchte ich aber vorab erwähnen, dass ich seit Jahren Logitech Harmonys, Multiroom, Funkaktoren, Hue System und diverse andere Spielereien nutze und diese auch miteinander kombiniert habe. Mein Backofen hat zudem eine Einknopf-Timer-Bedienung und in jedem Raum findet sich im Blickfeld die Möglichkeit die aktuelle Uhrzeit abzulesen.

Wieso erwähne ich das explizit? Das liegt daran, dass es in vielen Foren Leute gibt, die den Echo als Uhr, Wecker, Timer, Internetradio usw, nutzen. Hat natürlich alles seine Berechtigung und für Leute, die tatsächlich nicht in jedem Raum eine Uhr haben oder die Möglichkeit auf Internetradio usw. zugreifen zu können, ist der Echo eine preiswerte Lösung, dass alles mit so einem kleinen Gerät nachzuholen. Wer das allerdings schon alles hat, für den haben diese Funktionen auch keinerlei Mehrwert. Es sei denn, man könnte nun bspw. ein Multiroomsystem über Sprache steuern oder den Fernseher einschalten etc.. Aber geht so etwas denn auch überhaupt? 

Na dann schauen wir doch mal:

Durch den ganzen Hype hatte ich natürlich eine hohe Erwartungshaltung, auch wenn mir so manche Lobhudelei doch etwas suspekt vorkam. Also das Teil ausgepackt und der Anleitung dem beigefügten kleinen Faltblatt gefolgt. Knapp 10 Minuten später ging das Teil auch schon. Aber was nun genau?

Ganz ehrlich, viel geht da noch nicht und damit meine ich nützliche Sachen und nicht irgendwelchen Quatsch, wie z.B. Witze erzählen. Das macht das System allerdings richtig gut. Aber bspw. ist die von vielen hochgelobte Kalenderfunktion nur für Google und Outlock möglich, das wars. Da stehe ich mit meinem Apple Mikrokosmos dann auch ziemlich dumm da.

Musik geht über Spotify, Amazon Music und TuneIn. Wenn man allerdings weder ein Amazon Music, noch ein Spotify Abo hat, macht TuneIn als einziges wirklich Sinn, denn damit hat man zumindest freien Zugriff auf eine riesengroße Auswahl an Internetradiosendern und zwar sogar mit deren Spartenprogrammen. Letztere habe ich bisher noch nie über die Sprachsteuerung einschalten können. Und selbst bestimmte Hauptsender wollen nicht. Ein scheinbar bekanntes Problem, denn man findet so einiges darüber, wenn man danach googelt. Natürlich lassen sich die Sender aber alle über die App starten, allerdings führt das wiederum den Sinn einer Sprachsteuerung ad absurdum.

Apropos Google bzw. die Google Suche soll über Umwege auch gehen. Umwege heißt allerdings, man muss irgendwo im Aktivierungsprozess auch die Daten seiner Kreditkarte hinterlegen. Nennt mich paranoid, aber irgendwo reicht es mir dann auch mal mit der Datenerhebung und so witzig wie das Feature auch wäre, so wichtig ist es mir dann keinesfalls, dass ich dafür irgendwo meine Kreditkartendaten dafür einpflege.

  
Die zusätzlich installierbaren nützlichen Funktionen in Form von Skills halten sich derzeit auch noch stark in Grenzen. Wobei der Skill Yonomi euch einen Blick wert sein sollte, denn über den Umweg mit Yonomi kann man den Harmony Hub in die Sprachsteuerung mit einbinden. Aber wer jetzt ernsthaft glaubt, damit gehen dann alle Befehle seiner Logitech Harmony Fernbedienung, der irrt leider gewaltig. Denn lediglich das Starten bzw. das Beenden von Activitys gehen danach per Sprachbefehl. Ein wenig Zutun ist dafür allerdings erforderlich, da es nicht reicht, mal eben den Yonomi-Skill in der Alexa-App zu aktivieren. Da ist dann doch schon etwas mehr Arbeit nötig, aber Hilfe naht in den Weiten des Internets und ...

 

Hier findet man den Workaround dazu im Netz!

 

So konnte ich nach ein wenig Einlesen auch zumindest meine Spielerei mit "Computer, schalte Holodeck ein" realisieren. Soll heißen, dass dann im Endeffekt meine Activity "Kino" der Harmony gestartet wurde. Allerdings brauchte ich einige Stunden dafür, diesem Teil dann beizubringen, es auch wieder ordentlich auszuschalten. Da ich nicht der Einzige mit dem Problem war, konnte ich die Lösung dann mit Hilfe von Google finden. Die Lösung sah dann so aus, den Befehl nochmals anzulernen, sprich die Endsequenz der Activity nochmals neu anlegen und dann in der Alexa App wieder neu hinzuzufügen. Ich brauchte allerdings ein paar Versuche, aber seit einigen Tagen läuft es stabil. 

Es ist halt im Endeffekt nur eine Zwischenlösung mit Yonomi und das merkt man leider auch. Zudem hat sich für mich auch herausgestellt, dass der Gag mit dem Holodeck in Anlehnung an Star Trek zwar ganz witzig ist, aber mir dann doch schlicht zu lange dauert, daher habe ich Holodeck wieder umgetauft in Kino, also genauso wie auch die Activity in der Harmony heißt.

Der Rest ist ganz witzig, aber halt auch viel im Bereich Spielerei. Wenn dann die richtigen Anwendungen direkt verknüpfbar sind, wie bspw. ein offizieller Logitech-Skill für die Harmony Fernbedienungen, hat man da schon mehr Möglichkeiten und kann seine Anlage per Sprache steuern. Wenn man denn will, muss ich sagen, denn ich habe schon nach kurzer Zeit für mich gemerkt, dass Sprachsteuerung überbewertet wird.

 

Hier findet man alle möglichen Sprachbefehle und Eastereggs

 

Ja, ich starte per Sprache eine Activity und ja, ich beende diese auch. Allerdings würde ich nie auf die Idee kommen, per Sprache umzuschalten oder die Lautsärke anzupassen. Da nutze ich dann doch lieber weiter meine immer griffbereite Harmony Fernbedienung oder halt die App auf dem Tablet.

Wenn man dann hinter der Harmony noch solche Sachen wie einen Lightmanager (Air) laufen hat, dann kommen wir auch mal in den Bereich der richtigen Hausautomatisierung und dann wird es wesentlich interessanter. Allerdings wandern dafür nochmal 239€ über den Ladentisch. Dafür versteht der Lightmanager (Air) dann schon etliche Funkprotokolle von Haus aus und kann weit mehr, als nur Licht steuern, wie eventuell der Name vermuten lässt. Das Beste an dem Teil ist die seit Jahren mögliche Anbindung an die Harmony, auch unabhängig vom Hub. Somit sind dann auch Szenen in Activitys auf Knopfdruck möglich. Die kann man nun über den Umweg Yonomi auch über den Echo per Sprache aktivieren. Grundsätzlich ein tolles Gimmick, aber meines Erachtens eben auch nur ein Gimmick.

Was bleibt ist meines Erachtens ein schönes Gadget für Leute, die gerne mit Dingen reden, anstatt einen Knopp zu drücken oder noch nicht in jedem Raum (online) Musikhören können. Denn eins muss ich sagen, für so ein kleines rundes Abhörmodul macht das Teil ganz schön Krach und schlägt sich angesichts des Preisen auch relativ wacker was den Klang betrifft. Man darf jetzt allerdings auch keine Wunder erwarten bei so einem kleinen Gerät.

Apropos Wunder: Ich hatte mich von dem Hype bzgl. der Sprachsteuerung und Hausautomatisierung ein wenig anstecken lassen. Umso größer dann die Enttäuschung als mir schnell klar wurde, der Echo kann nicht mal ein Zehntel meiner aktuellen Möglichkeiten abdecken, die ich hier schon seit Jahren mit meinen Gerätschaften realisieren kann. Dafür kostete der Echo Dot mit knapp 60€ auch nur einen Bruchteil dessen, was ich über die Jahre so ausgegeben habe.

Da ich allerdings über den Echo Dot nun noch mehr Teile der Anlage mit Sprachsteuerung nutzen kann, bleibt das Teil erst einmal hier. Zudem hoffe ich auf schnelle Einbindung von sinnvollem Skills, die mich dann auch weiter in der Hausautomatisierung bringen. Auf dem Laufenden werde ich mich über das Forum rund um den Amazon Echo halten, hier findet ihr den Link: 

 

Forum rund um den Amazon Echo

 

Eine riesige Erleichterung kann der Echo allerdings für Leute mit Handicap sein, denn sicherlich haben die meisten Leser und Leserinnen keinerlei Probleme mit ihren Extremitäten, aber für jemanden oder Arme und oder Beine ist es halt nicht so einfach mal eben aufzustehen und einen Knopp zu drücken. Hier kann ich mir ein richtig großes Potential sowie eine Erleichterung im Alltag derjenigen Menschen vorstellen, die davon betroffen sind. Da werden dann all die Sachen, die ich weiter oben als Spielerei abgetan habe zu nützlichen Features und führen zu einer gesteigerten Lebensqualität.

Nutzt ihr schon einen Echo oder wartet ihr noch? Wie steht ihr dem Gerät gegenüber - Spielerei oder sinnvolle Steuerungsmöglichkeit? Lasst es mich über eure Kommentare wissen.

 

Bis vielleicht demnächst mit neuen Skills, euer Joker!

 

Ach die Präambel fehlt ja noch: Also wie immer, ist der Quatsch auf meinem Mist gewachsen und somit auch alleinig von mir verzapft. Mit den externen Links habe ich nix zu tun, sie sind allerdings essentieller Bestandteil und dienen rein als Informationsquelle.

Wie geil ist das denn!?

21. Februar 2017

Moin!

Da ich aktuell mit Grippe - nein, es ist kein Männerschnupfen - so richtig flachliege und mir mal so richtig langweilig ist, hab ich mir mal ein paar Sachen auf Bluray-Disc.de angesehen und bin über die Ranglisten gestolpert. Und meine Fresse was musste ich da sehen!? 

Trotzdem ich mich Ende 2012 entschieden hatte, meinen Blog aufgrund der ganzen Reglementierungen und der echt beschissenen Blogsoftware hier einzustellen, sind neun meiner Blogbeiträge in den Top 100. Also trotz mehrjähriger Inaktivität beim Bloggen sind 9% scheinbar so oft gelesen worden, dass diese gut genug für die ersten Hundert waren. Wow - hätte ich nicht gedacht.

Aber es kommt noch besser, denn mit drei Blogbeiträgen bin ich sogar in den Top Ten! Ja leck mich am Arsch, dass sind sogar 30% in den 10 meist gelesenen Blogbeiträgen. Bei genauerer Betrachtung fiel mir dann auf, dass diese drei Blogbeiträge alle eins gemeinsam haben, denn es sind alles Bauanleitungen.

Top 9: Rack selbstgebaut

Top 8: Blu-ray Regal - Die Endlösung

Top 1: Beleuchtete TV-Wand

Richtig gelesen Top 1 - ich konnte meinen Augen auch nicht trauen. Ich hatte zwar in den genzen Jahren diesbzgl. auch in anderen Foren viel Post mit individuellen Nachbauten bekommen, aber darüber war ich echt sprachlos. Nachdem ich nun die Worte wiedergefunden hatte, hab ich mir gedacht, ich reaktiviere mal nach über vier Jahren meinen Blog und zeige euch mal, dass meine Eltern mir neben vielen anderen wichtigen Sachen natürlich auch Benehmen beigebracht haben und deshalb sage ich hiermit an alle meinen fleißigen Blogleser ...

alt textDabei bleibt es aber nicht, denn ich werde heute Nacht noch die drei Blogeinträge ein wenig updaten. Mit der aktuellen Top 1 habe ich bereits angefangen und bin dabei mal wieder über die beschissene Blogsoftware gestolpert. Da wusste ich auch sofort wieder, wieso ich hier aufgehört hatte zu Bloggen. Denn eigentlich wollte ich neben einigen neuen Bildern, auch die YouTube Videos reaktivieren. Neu einpflegen ist auch kein Problem, nur sieht man nach dem Abspeichern des Blogs davon rein gar nichts mehr. Wenn also von den Lesern, der sich mit dieser Blogsoftware auskennt und einen Tipp für mich hat, wäre ich extrem dankbar dafür. Allerdings denke ich eher, dass es wohl oder übel ein technisches Problem ist, was man seit Jahren nicht gefixt hat, weil ja auch die Blogs augenscheinlich leider nie den hohen Stellenwert hatten.

Aber genug gemeckert! Der ein oder andere Leser fragt sich eventuell, was ich denn so die ganzen Jahre getrieben habe oder vielleicht sogar: "Wtf - Wer ist der Typ!?" Auf letzteres will ich jetzt gar nicht näher eingehen, weil wo sollte ich denn da auch bitte anfangen!? Wenn Du also dazu gehörst junger Padawan, dann lies Dich einfach mal chronologisch durch die Blogeinträge. Und den anderen Lesern, also diejenigen unter euch, die es wirklich nocht nicht mitbekommen haben, sei hiermit die Dokumentation zu meinem größten Projekt empfohlen. Und zwar meinen persönlichen Umbauthread hier bei Bluray-Disc.de. Diesen habe ich ins Leben gerufen, weil ich so wesentlich schneller als im Blog alles dokumentieren kann. Denn nichts ist mehr so, wie es mal war. Alle im Blog gezeigten Umbaumaßnahmen sind so bei mir nicht mehr existent. Nach unserem Hauskauf 2014 wurde alles größer sowie besser und es gab dadurch auch viel, viel mehr Möglichkeiten bzgl. der kompromisslosen Umsetzung des ganzen Wohnkinos usw..

 

Hier der Direktlink: Jokers Umbauthread auf Bluray-Disc.de

 

So und wie geht es nun weiter?

Werde ich den Blog dauerhaft reaktivieren?

 

Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht genau. Auf der einen Seite nervt mich die Blogsoftware jetzt schon wieder massivst und auf der anderen Seite fühle ich mich natürlich sehr geehrt, dass meine Blogbeiträge bei euch Lesern augenscheinlich so gut ankommen. Denkbar wäre für mich, dass ich bestimmte Bauanleitungen von kleineren Sachen aus dem großen Umbauthread extrahiere und hier dann komplett vorstelle. Das wird dann natürlich keine 1:1 Kopie, sondern ein eigenständig erstellter Blogbeitrag. Ein paar geile Ideen hätte ich zumindest schon dafür, falls von euch gewünscht. Also schreibt es ruhig in die Kommentare!

Also vielleicht, bis demnächst, euer Joker!

 

Hiermit versichere ich, dass der Blogeintrag ganz alleine auf meinem Mist gewachsen ist, mich niemand angestifftet hat und ich tatsächlich keinerlei finanziellen Nutzen von meinem verzapften Unsinn habe - leider!

Moin liebe Leserin und lieber Leser!

Die Meisten unter Euch werden sicherlich meinen ersten Eintrag zu diesem Thema gelesen haben und aufgrund der immensen Resonanz (übrigens vielen Dank dafür) habe ich mir erlaubt auch die weiteren Kosten festzuhalten. Denn ich halte es für absolut konsequent, nicht nur die technische, sondern auch die finanzielle Entwicklung festzuhalten. Deshalb hier noch einmal die Auflistung mit Stand 01/2012:

Gegenstand
Zustand UVP Kaufpreis
       
Epson EH-TW 3500 LPE
(Beamer mit Ersatzlampe)
neu 1849€ 1489€
EH Tension Motorleinwand 92" (Leinwand) neu 649€ 580€
Samsung PS59D550 (TV) neu 1899€ 1340€
Marantz AV7005 (Vorstufe) neu 1649€ 1390€
Marantz MM8003 (Endstufe) neu (Ausläufer) 1999€ 1000€
Oppo BDP-93EU (Blu-ray Player) Aussteller 649€ 499€
Marantz CD6003 (CD-Player) neu (Ausläufer) 399€ 280€
Logitech Squeezebox Touch (WiFi Musik Player) gebraucht 299€ 180€
Dvico TViX 4100 (Mediaplayer) gebraucht 399€ 125€
HDDs (Festplatten 9 Stück mit 7,5TB) neu 749€ 550€
Technisat HD S2+ (HD Sat-Receiver - 160GB) neu 499€ 345€
PS3 - 60GB Fat Lady (Beigabe Handy) neu 599€ 0€
XBOX 360 - 250GB Slim neu 249€ 199€
Wii (aus Gewinnspiel) neu 249€ 0€
Infinity Beta 40 - ( 2x Fronts)
Infinity Beta C360 (Center)
Infinity Beta 20 (2x Rears)
Infinity Beta SW-12 (Sub)
gebraucht 2344€ 950€
Infinity Beta SW-12 (Ausbau auf 5.2) neu (Ausläufer) 699€ 350€
Logitech Harmony 900 + PS3 Adapter neu 348€ 125€
Granitplatten und Absorber (Zubehör) neu 300€ 300€
Beleuchtete TV-Wand (Materialkosten) neu 235€ 155€
Rack (Materialkosten) neu 350€ 350€
Kabel + Netzleisten (Zubehör) neu 425€ 350€
TV- + Beamerhalterung (Zubehör) neu 149€ 87€
       
Gesamt:   16986€ 10644€
 

Was hat sich nun in der Zwischenzeit getan?
Zuerst habe ich ein Angebot über ein gebrauchtes Canton Ergo 5.0 Set angenommen, zudem ich nicht nein sagen konnte. Ich berichtete darüber in meinem Blogeintrag vom Juni. Im Juli beschäftigte ich mich dann mit dem Umbau der Ergo RCA auf aktuelle Chassis.

Leider fehlte mir in den darauffolgenden Monaten dann die Zeit den Blog adäquat weiterzuführen. Die wichtigsten Neuzugänge bzw. Abgänge meiner AV Komponennten habe ich aber zumindest im Liveticker auf meiner Heimkinoseite kurz benannt. Nun möchte ich ein wenig diesen Eintrag nutzen, um das Ganze mal ein wenig ausführlicher zu betrachten.

Durch viel Arbeit im Job blieben auch viele Aufnahmen auf der Festplatte des Technisat Digicorder liegen und die HDD kam an ihr Limit. Ergo - Upgrade auf 1TB im Satreceiver.

Technisat 1TB

Durch den Verkauf der Infinity LS wurde neben meinem Multiplexrack ein wenig Platz frei. Da ich mein Rack damals nur für einen AVR und nicht für eine Vor- und Endstufenkombi plante, wollte ich meine Chance nutzen und es anpassen. Nach etlichen Tagen und zig Skizzen sowie Berechnungen später kam ich zu der Einschätzung, dass dieses Problem nicht so einfach lösbar sei. Aus diesem Grund trennte ich mich mit einem weinenden Auge konsequenterweise von meinem Rack. Ich hatte eh gerade Bock mal wieder was Neues anzufangen.
Was Neues hieß in meinem Fall, dass ich mal ein gebrauchtes Lowboard umbauen wollte. Also hielt ich tagelang Ausschau, um bei den eBay Kleinanzeigen für 40€ fündig zu werden. Stolz wie Bolle so einen Schnapper gemacht zu haben, stellte ich das Board so wie es war ins Wohnzimmer.

Rack 1

Rack 2
 
Das Rack war aber nun zu hoch und mir auch noch nicht breit genug. Zu allem Überfluß passte nichts durch die wunderschön anmutenden Türen. Also stand das Rack hier nur 3 Tage im oben abgebildeten Zustand. Dann wurde es umgebaut. In diesem Fall heißt das, dass es oben sowie unten gechoppt, zusätzlich verbreitert und massiv angepasst wurde. Eigentlich haben mein Kumpel und ich keinen Stein respektive Brett auf dem anderen gelassen. Für den Umbau habe ich zuätzlich noch Holz dazugekauft, aber auch etliches an vorhandenem Material von mir mit verbaut.

Mittlerweile ist das ehemals gebrauchte Massivholzrack fast komplett umgebaut und den eigenen Bedürfnissen angepasst. Jetzt ist es 12cm breiter, 8,5cm flacher, 7cm tiefer und aktuell schon ca. 20kg schwerer. Leider ist mir kurz vor Beendigung der Schwingschleifer abgeraucht, daher fehlt das endgültige Finish und das Rack wanderte ersteinmal unbehandelt ins Wohnzimmer.

Rack 3

Es wird aber noch besser bzw. schwerer, denn es kommen rechts und links noch zwei Glasböden aus einem alten Hifirack von mir rein. Zum Schluss erhält das Rack dann noch eine Rückwand und eine Optik in Kolonialstil.

Da ich dieses Jahr nun endlich alles vernetzen wollte, las ich mich über Wochen in dieses Thematik ein und verwarf meine anfänglichen Pläne mit einem Synology NAS. Denn ich entschied mich laut Berichten im I-Net für die angeblich eierlegende Wollmilchsau, einem HP ProLiant MicroServer N40L. Vorsorglich tauschte ich den mickrigen 2GB großen RAM gegen die höchstmögliche Ausbaustufe von 8GB aus
Nachdem ich dann die passende Serversoftware von Windows erwarb und mich tiefer und tiefer in die Thematik einlas, erschien mir die Umsetzung und Einrichtung dann doch zu aufwendig sowie das Gerät im Gesamten einfach zu groß. Also wurde der MicroServer kurzerhand wieder verkauft und weiter nach Alternativen gesucht.
Die letzte Keynote von Apple brachte dann die Lösung in Form eines Mac Mini mit i7 Prozessor in einem winzigen Gehäuse. Dieser wird nun ab sofort als Medienzentrale und Server eingesetzt. Neben dem MicroServer ersetzt der Mini auch den TViX 4100.
 


Passend dazu ersetzte ich auch gleich mein iPad 2 gegen ein iPad 4 mit Retina Display.
 
iPad 4

Da ich mit dem eingeschränkten Abstrahlwinkel meines Ergo Centers im Surround-betrieb nicht komplett zufrieden war, bin ich seit längerem auf der Suche nach einem zweiten Center. Dieses Unterfangen stellte sich als gar nicht so einfach heraus. Ich wurde trotzdem nach Monaten der Suche fündig und so werkeln bei mir seit kurzem nun zwei Canton Ergo 605 CM in der Front.

2x Canton Ergo 605 CM

Nebenbei fand ich doch tatsächlich noch ein optisch sehr gut erhaltenes Paar Ergo R52 in der sehr seltenen Farbausführung Kirsch. Hierbei handelt es sich um sogenannte Dipole, die für ein diffuses Klangbild im hinteren Bereich sorgen sollen. Meine Überlegung ist, die LS nach meinem geplanten Deckenumbau
als Surround Backs einzusetzen.

Canton Ergo R52

Mehr gibt es aktuell nicht zu vermelden, deshalb kommt jetzt die aktuelle Auflistung:

Gegenstand
Zustand UVP Kaufpreis
       
Epson EH-TW 3500 LPE
(Beamer mit Ersatzlampe)
neu 1849€ 1489€
EH Tension Motorleinwand 92" (Leinwand) neu 649€ 580€
Samsung PS59D550 (TV) neu 1899€ 1340€
Marantz AV7005 (Vorstufe) neu 1649€ 1390€
Marantz MM8003 (Endstufe) neu (Ausläufer) 1999€ 1000€
Oppo BDP-93EU (Blu-ray Player) Aussteller 649€ 499€
Marantz CD6003 (CD-Player) neu (Ausläufer) 399€ 280€
Logitech Squeezebox Touch (WiFi Musik Player) gebraucht 299€ 180€
Apple Mac Mini i7 (Server & Mediaplayer) neu 829€ 747€
HDDs (Festplatten 9 Stück mit 7,5TB) neu 749€ 550€
Technisat HD S2+ (HD Sat-Receiver - 1000GB) neu 649€ 440€
PS3 - 60GB Fat Lady (Beigabe Handy) neu 599€ 0€
XBOX 360 - 250GB Slim neu 249€ 199€
Wii (aus Gewinnspiel) neu 249€ 0€
Canton Ergo RC-A (2x Fronts)
Canton Ergo 605 CM (2x Center)
Canto Ergo 603 (2x Rears)
Canton Ergo R52 (2x Backs)
Canton BS 620 (2x Ständer)
gebraucht 5995€ 1440€
Umbau der RC-A auf Chassis der 611
(abzgl. Einnahmen aus Verkauf der alten Chassis)
neu 699€ 275€
Logitech Harmony 900 + PS3 Adapter neu 348€ 125€
Apple iPad 4 - 32GB neu 599€ 539€
Apple TV3 neu 109€ 99€
Granitplatten und Absorber (Zubehör) neu 300€ 300€
Beleuchtete TV-Wand (Materialkosten) neu 235€ 155€
Rack (Basis) gebraucht 649€ 40€
Umbau Rack neu / gebraucht 150€ 200€
Kabel + Netzleisten (Zubehör) neu 425€ 350€
TV- + Beamerhalterung (Zubehör) neu 149€ 87€
       
Gesamt:   22374€ 12304€
 
Man kann sehr gut sehen, dass sich die UVP drastisch erhöht hat und im Gegensatz dazu der Kaufpreis im vertretbaren Rahmen angestiegen ist. So habe ich durch den gezielten Einkauf über 10000€ zur UVP sparen können. Einen großen Anteil daran hat der Kauf der gebrauchten Canton LS. Daran sieht man auch, wo echtes Sparpotential in der Anlage liegen kann.
 
Das war es von mir, bis zum nächsten Mal - Euer Joker!

Hiermit versichere ich, dass der Beitrag eigenhändig von mir erstellt wurde!
Moin liebe Leserin und lieber Leser!

Sicherlich fragt Ihr Euch, wieso ich meine gerade erworbenen Canton Ergo RC-A nun schon tunen will.
Zuerst muss ich wohl ein wenig für Klarheit schaffen, denn natürlich verfügen die Ergos schon über Spikes die an Granitplatten angekoppelt und vom schwimmend verlegten Laminat per Resonanzdämpfer abgekoppelt werden. Diese Maßnahmen sorgen für einen besseren Bass und verhindern fast gänzlich, dass sich der Raum unnötig und unkontrolliert im Haus ausbreitet.
Dieses Rezept hatte sich schon bei den Infinity Beta 40 und den beiden Subwoofern bewährt. Das mir im Bass zum vorherigen System etwas fehlte, hatte ich ja schon im vorigen Eintrag angemerkt, aber das war es nicht alleine. Im reinen Stereobetrieb mit Analogeinspeisung des Signals über Cinch an die Marantz Vorstufe nervte mich der Hochton immer mehr und es fehlte mir an Substanz im Grundton. Ja ich war fast schon soweit, dass Ergo System zeitnah zu ersetzen.
Man muss sich das mal vorstellen, ich habe mehrfach verschiedenste Ergo Modelle über Jahre gehört und seit mindestens 10 Jahren liebäugel ich mit dieser Serie. Das konnte nicht sein, also kontrollierte ich mein System wieder und wieder, denn im Surroundmodus war nichts zu bemängeln. Auch benvader0815 (einem aktiven User hier und im HiFi-Forum) war mein Problem nicht geheuer und recherchierte diesbezüglich. Nochmals vielen Dank von dieser Stelle aus.


Ich kam aber doch noch von alleine auf meinen Denkfehler. Dafür habe ich mir die halbe Nacht um die Ohren geschlagen. Dadurch das ich halt vorher
Stereo überwiegend im Pure Direct Modus laufen hatte, war der LFE Kanal nicht aktiv. Da die RC-A durch ihr teilaktives Konzept aber eine komplett andere Auslegung als die Infinitys haben, hätte ich hier halt nur die Einstellungen für die Quelle ändern müssen. Ich war aber fälschlicherweise der Meinung, dass die Vorstufe auch diese Einstellungen nach Neueinmessung löscht. Naja im Nachhinein ist man immer schlauer. Mittlerweile funktioniert es mehr als zufreidenstellend, wobei ich nach umfangreichen Test nun mit mehreren Presets arbeite. Je nach Musik, dann mal mit und ohne Einbeziehung des LFE und verschiedener EQ Werte.

Ja da war es endlich wieder diese schöne Mittendringefühl beim Anhören meiner CD Sammlung. Somit war das Problem vom Tisch und der Kauf neuer Boxen damit auch. Wo ich nun aber am stundenlangen Hören, Einstellen und Abgleichen der Anlage war, keimte in mir die Frage, ob man das nicht noch alles verbessern könnte. Und natürlich kann Man(n) auch die Ergo RC-A noch verbessern. Im HiFi-Forum gibt es einen wirklich ellenlangen Thread, der sich mit der RC-A und deren Möglichkeiten auseinandersetzt. Da ist wiklich alles dabei, von Klangtuning mit verschiedenen Verstärkern, Endstufen und Kabeln, die natürlich hörbare Verbesserungen und mehr Druck untenrum, sowie seidigere Mitten und Höhen bringen. Sorry, aber mit solch esoterischen Verstärker- und Kabelklangfuzzis kann ich nun gar nichts anfangen. Denn bisher konnte im Doppelblindtest selbst von den größten und besten Goldohren kein Beweis bezüglich Kabelklang oder Verstärkerklang erbracht werden. Nun gut, es gab ja da noch mehrere Möglichkeiten, denn einige Freaks löteten selbst an den Weichen rum und änderten so die tonale Abstimmung. Da ich weder über das passende Messequipment, noch über das Fachwissen in Elektronik verfüge, fiel das leider auch weg. Ich hatte mich fast Seite für Seite durch diesen Thread gequält und immer wieder stolperte ich über zwei interessante Aspekte.
Zum Einen war es die Einspeisung der Control Unit der RC-L Modelle, mit der man wie bei Nuberts ATM die Auslegung der Höhen und der Tieftonanteile je nach Gusto regeln kann. Da ich bisher noch keine sogenannte Blackbox ergattern konnte, bleibt dieser Aspekt noch unbeleuchtet.

Der zweite interessante Ansatz war die unterschiedliche Bestückung verschiedener RC-A Versionen. So gab es vom Werk aus einmal die UR-RC-A mit analoger Endstufe und einer neuen Version mit digitaler Endstufe und teilweise neueren Chassis. Da im Forum immer mal wieder von unterschiedlicher Klangauslegung gesprochen wurde, habe ich mir gedacht, noch einen Schritt weiter zu gehen und die komplette Box seitens der Chassis einmal komplett zu revidieren. Die Idee ist nicht neu, sondern wurde so schon von User de poppekopp aus dem HiFi-Forum umgesetzt, der mir auch tatkräftig mit Tipps zur Seite stand. Nicht nur das, er besorgte mir auch die benötigten Neuteile zum Dumpingpreis.

Was bringt es nun, einfach ein paar Chassis auszutauschen und vor allem welche? Da ich schon dabei war, habe ich gleich alle 4 Chassis jeder Box getauscht und zwar auf die neuesten Modelle der Ergo-Serie. Dazu muss man wissen, dass sowohl Ergo 611, als auch Ergo 695 die gleichen Chassis verwenden. Bei der 695 sind diese nur in silberner Ausführung. Die Technik dahinter ist die selbe, wie schon bei der Ergo 611. Ich entschied mich aufgrund der Optik und der schon vorhandenen Ergo 605 CM und der Ergo 603 für die schwarzen Chassis.
 
Hier einmal der Stand mit den alten Chassis:
 
 

Einmal alles leergeräumt:


Nun konnten die neuen Chassis rein. Also erstmal ab zum Kühlschrank. bei den Temperaturen. Auch Chassis wollen frisch gelagert werden:
 

Nachdem die neuen Chassis aus dem Kühlfach kamen, durften sie ersteinmal auf die Waage. Im Vergleich dazu gab es die alten Chassis. Das obere Bild ist das neue und das untere Bild das alte Chassis.

Hochtöner:





Mitteltöner:





Tieftöner:




Beim Hoch- und Mitteltöner gibt es gewichtsmäßig kaum Unterschiede, aber der Tieftöner schlägt mit über einem satten Kilo mehr zu Gewicht. Das sind pro Box unterm Strich ganze 2 Kilo Mehrgewicht und damit steigt das Gesamtgewicht jeder Box auf über 35kg. Woher das Mehrgewicht stammt, sieht man bei näherer Betrachtung von hinten.
 
 

Wie man sehen kann, verfügt der Tieftöner über einen zweiten Magneten:


Was sind nun die Vorteile der neuen Chassis im Einzelnen? Der Hochtöner kann nun auch bis 40000hz spielen und verfügt zudem über einen Trichter, der die hohen Frequenzen noch zielgenauer im Abstrahlungaverhalten wiedergeben kann. Der Mitteltöner verfügt jetzt genauso, wie die Tieftöner über eine Wave Sicke. Diese erlaubt es verzerrungsfreier Maximalhübe zu gewährleisten. Die Tieftöner sind im Gegensatz zur RC-A nun auch aus Aluminium. Die Unterschiede kann man auch schön im direkten Bildvergleich ersehen.
 
 

So sieht es dann eingebaut in der RC-A aus:

 

Hört man nun auch den Unterschied? Ja, zumindest relativ deutlich im Tieftonbereich, der nun wesentlich straffer spielt. Der Performancegewinn ist echt unglaublich, denn der Bass hat zudem massiv an Präzision zugenommen. Das kommt nicht nur dem Filmton zu Gute, sondern vor allem der Musikwiedergabe. 

Der Hochton ist im direkten Vergleich klarer ohne dabei nerviger zu sein. Er transportiert im direkten Vergleich mehr Informationen. Das konnte man im Vergleich wirklich gut heraushören.

Der direkte Performancegewinn der Mitteltöners hat sich mir hingegen noch nicht offenbart. Dazu muss man sagen, dass es rein äußerlich keine sichtbaren Unterschiede gibt. Das Material ist das gleiche, nur das der aktuelle MT über die Wave Sicke verfügt.

Fazit: Der Umbau hat meine Erwartungen definitiv in vollem Umfang erfüllt. Die Performance im Bass hat grandios und nachhaltig zugelegt, so wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Auch der Hochtonbereich hat im direkten Vergleich merklich zugenommen und zumindest der Mitteltöner ist für das gute Gewissen mitgetauscht worden. Ich habe mir quasi bessere oder besser gesagt neue Boxen erkauft. Bei einem Kostenaufwand, der unter der UVP eines neuen Ergo Centers liegt, kann man nicht mehr erwarten. Darin sind nicht einmal die Verkäufe der alten Chassis mit eingerechnet.
Diesen Umbau kann ich nur jedem Ergo Besitzer ans Herz legen, denn billiger kommt man nicht an so einen deutlichen Klanggewinn.

Nachtrag: Aufgrund einiger Nachfragen hier noch ein paar Ergänzungen. Die Pics mit den Chassis im Kühlschrank waren als Gag zur reinen Auflockerung des Blogbeitrages gedacht. Ich distanziere mich davon, dass ein vorher gekühltes Chassis eventuelle klangliche Vorteile bringt.

Es muss und wurde keine Anpassung der Frequenzweiche durchgeführt. Dies ist laut Auskunft von Canton auch überhaupt nicht nötig.

Der Umbau selbst hat ca. 90 Minuten für beide Boxen gedauert. Folgende Arbeitsschritte sind dabei zu erledigen:

1. Ausbauen der alten Chassis, dafür wird ein 20er Torx gebraucht.
2. Auslöten der alten Chassis mit Hilfe eines Lötkolbens.
3. Einlöten der neuen Chassis. Zusätzlich zum Lötkolben sollte man noch etwas Lötzinn parat halten. Auf die Polung achten!
4. Letzter Schritt ist der Einbau der neuen Chassis mit den alten Schrauben und dem 20er Torx. Die Tieftöner haben leicht versetzte Bohrungen, deshalb müssen die Schrauben leicht angeschrägt werden.

Es sollte vorher natürlich auch die Verbindung zum Stromnetz und zum Verstärker / Endstufe unterbrochen werden. Der Umbau erfolgt natürlich auf eigenen Gefahr, denn ich übernehme dafür keinerlei Haftung.

Auch wenn es diesmal ein wenig mehr technischer Natur war, hoffe ich, dass es Euch gefallen hat. Kommentare und auch Fragen sind gerne erwünscht.

Bis demnächst - Euer Joker!

Hiermit versichere ich, dass der Beitrag eigenhändig von mir erstellt wurde!



 
Moin liebe Leserin und lieber Leser!

Manchmal kommt es anders als man denkt - so könnte auch der Titel dieses Blogeintrags lauten. Denn eigentlich hatte ich eher geplant mein Infinity Boxenset weiter auszubauen, als andere Boxen zu kaufen. Aber frei nach dem Bondtitel "Sag niemals nie", kam es dann doch alles anders.

So habe ich .... nein, ich musste regelrecht bei einem Angebot aus den eBay Kleinanzeigen zuschlagen. Dort wurde ein gebrauchtes Canton Ergo Set in der Farbe Kirsch angeboten. Das Set bestand aus:

2x Canton Ergo RC-A
2x Canton Ergo 603 inkl. original Ständer
1x Canton Ergo 605 CM

Nach ein paar kurzen Mails war man sich handelseinig und knapp 24 Stunden später sah es dann so in meinem Wohnzimmer aus:
 

Das Design der Ergos ist über jeden Zweifel erhaben, ansonsten wären sie nicht solange im Portfolio von Canton. Die Verarbeitung der Teile ist absolut tadellos und selbst bei genauem Hinsehen und auch nach mehrmaligem Anfassen gehen diese glatt als hochwertige Möbelstücke durch. Für mich gibt es nicht wirklich viele LS, die mir optisch besser gefallen und zudem noch gut klingen. Von den bezahlbaren Teilen standen Sie bei mir jahrelang auf Nummer 1. In hier abgebildeter Kombination hatte das Ergo-Set inkl. der originalen Ständer mal eine UVP von knapp 5000€. Ob man das hört, dazu kommen wir gleich. Auf alle Fälle sieht und fühlt man die Qualität. Anbei mal ein Vergleichsbild:
 

Die Infinity Beta 40 kam mit Spikes, Granitplatte und Resonanzdämpfer auf eine Höhe von 103cm. Dabei brachte sie knapp 22kg auf die Waage. Die Canton RC-A schafft es auf stolze 124cm Höhe mit Spikes, Granitplatte und Resonanzdämpfer und etwas über 33kg Lebendgewicht. Die Infinity wirkt fast richtig verloren gegen die große RC-A.

Aber wie klingen Sie nun, die Canton RC-A? Definitiv nicht so harsch im Hochton, wie die GL(E) und Chrono aus gleichem Hause. Die Abstimmung geht mehr in Richtung der Vento. Was man auch sofort im direkten Vergleich zur Beta hört, dass die Mitten nicht aufgedickt sind, da kommt sie fast schlank daher. Man hat fast das Gefühl. dass da Substanz fehlt. Mein Frau sagte gleich: "Die klingt irgendwie heller." Das wird aber spätestens dann hinfällig, wenn man den aktiven Teil zuschaltet.

Kleine Exkursion für alle die nicht wissen wovon ich rede: Eine passive Box und das sind die Mehrheit aller Boxen, werden mit einem LS-Kabel an den Verstärker angeschlossen und gut ist. Die RC-A hingegen ist eine teilaktive Box. Diese habe ich für den passiven Teil (25mm Hochtöner und 180mm Mitteltöner) an die Marantz Endstufe mit 2,5mm² Boxenkabel gehangen. Der aktive Teil, der aus zwei 220mm messenden Chassis für den Tiefton besteht, wurde per Mono Y-Cinch an den Subwooferausgang der Marantz Vorstufe gehangen und gibt sowohl die tiefen Töne, als auch zugespielte LFE Signale wieder. Da die 220mm Tieftöner halt aktiv arbeiten, hat die RC-A nur dafür noch eine Endstufe im Rückteil der Box eingebaut. Somit führt auch noch ein abnehmbares Netzkabel mit Kaltgerätestecker zur Box. Diese Endstufeneinheit verfügt zudem über regelbare Filter, die sowohl den passiven, als auch den aktiven Part beeinflussen. Einstellbar sind die Filter für die Höhen und den Tiefton. Somit kann man je nach Gusto den Klang einstellen. Das bringt echt einen Menge und ist schon ziemlich punktgenau individuell ans eigene Ohr anpassbar.

Bei einigen Sachen hatte ich auch das Gefühl, dass ich jetzt Sachen hören kann, die die Beta gar nicht erst wiedergegeben oder schlicht verschluckt hat. Keine Ahnung, wie ich das nennen soll. Kann natürlich auch Einbildung sein. Die Stereo würde jetzt sowas blumiges, wie detaliertere Bühne mit klarer Ortbarkeit der einzelnen Instrumente und Geräusche, schreiben. Wahrscheinlich ist es aber auch tatsächlich genau das.

Nicht falsch vestehen, bei der Infinity Beta Serie kriegt man wirklich viel Klang für relativ wenig Geld. Aber es geht halt auch immer noch besser, wie jetzt bei mir mit dem Ergo Set. Wer Interesse am Infinity Set hat, kann mir gerne eine PN schreiben.

Nach den Hörtests musste das Infinity Set seinen angestammten Platz für die Canton Ergos räumen und ich hab das gleich für ein paar Schnappschüsse genutzt:
 





Im Großen und Ganzen muss ich jetzt nochmal an die endgültige Positionierung und Feineinstellung ran. Die linke Box regt relativ stark eine Raummode an und hat durch das nur provisorische Verkabeln eine leichte Brummschleife, sofern ich den TV anmache.

Aber ich sag mal so: Wer sich mit dem grundsätzlichen Klang und der Optik einer Ergo RC-A anfreunden kann, der bekommt selbst für deutlich mehr Geld auf dem Gebrauchtmarkt derzeit nix besseres. Und ich habe ja nun wirklich lange gesucht. Durch den aktiven Part bläst die fast alles weg. Ich würde soweit sogar gehen und sagen: Wer vorher eine Anlage mit einem Subwoofer hatte, der ohne Pegelabfall nur bis 40hz kam, der wird sich keinen zusätzlichen Sub mehr kaufen. Wozu auch, denn er hat ja zwei davon in den RC-A und dazu noch schön musikalische. Da ich durch meine SW-12 extrem Tiefbass verwöhnt bin, ist meine Reise noch nicht ganz zu Ende. Wobei mir definitiv kein Sub bei Musik fehlt. Nein, den kann man sich echt sparen, da die Canton LS gnadenlos zuschlagen - ich brauche ihn schlicht zur Abrundung bei Surround. Da fehlt es mir dann doch an der letzten Vehemenz im Bass, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
Diesmal sollte dann auch nur ein zusätzlicher Sub reichen, denn ich hab ja quasi dann eine 5.3 Zusammenstellung. Liebgäugeln tue ich derzeit mit dem passenden Ergo 650 oder mit einem BK Monolith. Vorher will ich mir aber nochmal eine Control Unit einer RC-L besorgen und die mal zwischenschalten. Da hat der ein oder andere User im HiFi-Forum wohl noch ein paar Quäntchen herauskitzeln können. Mal schauen, ob sich das auch in meinem Raum bewahrheiten kann und wird.

Leider muss ich mich aber ersteinmal um andere Sachen kümmern, die man auch schon auf den Bildern gut erkennen kann:
 





 
Ich finde es sieht optisch jetzt richtig Grütze aus. Das Lowboard ist mit 1,80m zu kurz und wirkt viel zu hoch. (Wer Interesse an dem guten Stück hat, schickt mir einfach eine PN.) Dann braucht das neue Rack auch eine passende Farbe. Der TV muss samt Rückwand dann tiefer, um mit den Vitrinen in einer Höhe abzuschließen. Das beruhigt das Auge, da man eine gerade Linie hat. Eventuell stelle ich auch nochmal alles um oder drehe mal den Inhalt des Zimmers oder .....

Ihr seht eine neverending Story, aber zumindest eine, wo die Qualität der Protagonisten ständig steigt ....

Also bis demnächst - Euer Joker!

Hiermit versichere ich, dass der Beitrag eigenhändig von mir erstellt wurde!

Kosten (m)eines Wohnkinos

29. Januar 2012
Moin liebe Leserin und lieber Leser!

In letzter Zeit werde ich sehr oft angeschrieben und mir wird folgende Frage gestellt:
 
"Das ist doch bestimmt teuer - was kostet so etwas?"
 

Gemeint ist damit natürlich die Gesammtsumme der verbauten Technik meines Wohnkinos und meine Antwort lautet aktuell darauf immer:

"Teuer liegt ja immer im Auge des Betrachters. Für das Gebotene war es meines Erachtens sogar sehr günstig, auch wenn es in der Summe gesehen viel Geld ist. Im Wohnzimmer dürften es jetzt mittlerweile nur für die Technik etwas über 10000€ gewesen sein."

Die meisten Leute sind dann immer überrascht, dass ich dann so freimütig Auskunft gebe. Denn scheinbar ist auch in Heimkinokreisen eher der Spruch üblich: Über Geld spricht man nicht. Wieso aber auch ein Geheimnis daraus machen, wenn sich doch jeder Mensch in Zeiten von Google und Co. die UVPs aller Geräte im Internet selbst raussuchen kann.
 

Also lasst uns mal gemeinsam schauen, ob meine grobe Schätzung hinkommt. Deshalb hier eine kleine Auflistung des Equipments im Wohnkino. Die Preise sind der Übersichtlichkeit halber auf den vollen Eurobetrag aufgerundet und meine tatsächlich realen Kaufpreise mit eventuell angefallenen Lieferkosten:
 
Gegenstand
Zustand UVP Kaufpreis
       
Epson EH-TW 3500 LPE
(Beamer mit Ersatzlampe)
neu 1849€ 1489€
EH Tension Motorleinwand 92" (Leinwand) neu 649€ 580€
Samsung PS59D550 (TV) neu 1899€ 1340€
Marantz AV7005 (Vorstufe) neu 1649€ 1390€
Marantz MM8003 (Endstufe) neu (Ausläufer) 1999€ 1000€
Oppo BDP-93EU (Blu-ray Player) Aussteller 649€ 499€
Marantz CD6003 (CD-Player) neu (Ausläufer) 399€ 280€
Logitech Squeezebox Touch (WiFi Musik Player) gebraucht 299€ 180€
Dvico TViX 4100 (Mediaplayer) gebraucht 399€ 125€
HDDs (Festplatten 9 Stück mit 7,5TB) neu 749€ 550€
Technisat HD S2+ (HD Sat-Receiver - 160GB) neu 499€ 345€
PS3 - 60GB Fat Lady (Beigabe Handy) neu 599€ 0€
XBOX 360 - 250GB Slim neu 249€ 199€
Wii (aus Gewinnspiel) neu 249€ 0€
Infinity Beta 40 - ( 2x Fronts)
Infinity Beta C360 (Center)
Infinity Beta 20 (2x Rears)
Infinity Beta SW-12 (Sub)
gebraucht 2344€ 950€
Infinity Beta SW-12 (Ausbau auf 5.2) neu (Ausläufer) 699€ 350€
Logitech Harmony 900 + PS3 Adapter neu 348€ 125€
Granitplatten und Absorber (Zubehör) neu 300€ 300€
Beleuchtete TV-Wand (Materialkosten) neu 235€ 155€
Rack (Materialkosten) neu 350€ 350€
Kabel + Netzleisten (Zubehör) neu 425€ 350€
TV- + Beamerhalterung (Zubehör) neu 149€ 87€
       
Gesamt:   16986€ 10644€


Da lag ich ja sogar richtig nah dran mit meiner Schätzung. Natürlich ist eine Gesamtsumme von 10644€ nicht gerade wenig Geld, aber zur unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller mit 16986€ doch ziemlich günstig. Das sind immerhin stolze 6342€ Ersparnis zur UVP.


Natürlich ist in dieser Auflistung noch keinerlei Euro für eine CD/DVD oder etwa eine Blu-ray dabei und der ein oder andere Leser mit anderen Präferenzen wird sich nun vielleicht fragen, ob man soviel Geld wirklich für so ein profanes Hobby ausgeben muss. Natürlich nicht, aber man muss die Summe auch auf mehrere Jahre verteilt sehen. So sind meine Boxen mit ca. 4 Jahren wohl am Ältesten. Nimmt man also einen Durchschnitt  auf vier Jahre gesehen, so bleiben nur noch Investitionen in Höhe von 2661€ pro Jahr übrig.
 

Ein Raucher der pro Tag auf eine Schachtel Zigaretten kommt, verpafft im Jahr hingegen auch ca. 1500€ und hat außer einem vollen Aschenbecher nichts davon.
Wir hingegen haben über Jahre hinweg andauernden Spaß an unseren Heimkinos und einen Ort an dem wir wann und so oft wir wollen mal lachen und auch mal weinen können.

Ich bereue jedenfalls keinen Cent den ich in meinem Wohnkino versenkt habe. Ganz im Gegenteil, denn jetzt bin ich erst richtig auf den Geschmack gekommen und Ihr?

Bis zum nächsten Mal - Euer Joker!

Hiermit versichere ich, dass der Beitrag (wie immer) eigenhändig von mir erstellt wurde!
Moin lieber Leser und liebe Leserin!

Vor genau einem Jahr stellte ich mein teilweise selbstgebautes fertig gestelltes BD-Regal vor. Zum Zeitpunkt des Blogeintrages am 13. Januar 2011 befanden sich über 500 BDs, ein paar PS3 Games und ca. 100 HD-DVDs im Regal. Aber bevor ich zum aktuellen Stand komme, nutze ich meine wenige freie Zeit für einen kleinen Jahresrückblick des Jahres 2011.

Denn 365 Tage sind mal wieder verstrichen und es hat sich viel getan. Der 50" Pana Plasma wurde nach umfangreichen Tests gegen ein 59" Samsung Pendant mit 3D und etlichen Spielereien, wie Mediaplayer, Lan Anschluss, etc. getauscht. Aber keine Angst, der Pana verrichtet weiterhin seinen Dienst bei mir und zwar im Schlafzimmer. Großes Bild vom Bett aus hat auch seinen Reiz.
 

 
Still und heimlich machte sich hingegen das digitale iPod/ iPhone Dock von Onkyo aus dem Staub und wich einer Squeezebox Touch. Diese sollte von nun an die digitale Musiksammlung verwalten. Ganz fertig bin ich mit dieser Baustelle noch nicht, daher dürft Ihr Euch da noch auf einen umfassenden Bericht freuen.

Über Nacht versagten dann fast zeitgleich meine Logitech Harmonys ihre bis dato treuen Dienste. Nach nettem Kontakt mit dem Logitech Support gab es zumindest einen 50% Gutschein auf alle Geräte aus ihrem Onlineshop. So kamen die defekten 785er zu ebay und eine Logitech One und eine 900er zu mir nach Hause. 

Mein Denon AVR wich ja einer Marantz Vor- Endstufenkombi, die absolut tadellos ihren Dienst bei mir verrichtet. Trotz immer noch beengten Verhältnissen im Rack hat die fast 40cm hohe Kombi keinerlei thermische Probleme gehabt. Vom Design der Marantzgeräte bin ich auch heute noch schwer begeistert. Zumal das blau leuchtende Bullauge perfekt die Designlinie der integrierten LED Leuchtem meiner TV-Wand weiterführt. Als hätte ich es vorher schon gewusst. Tja manchmal gibt es auch so etwas wie männliche Intuition.


Mal eben über Nacht wurde dann aufgrund einer Gamestop Aktion meine XBOX 360 mit einer Zuzahlung von 40€ gegen eine aktuelle neue Slim Version mit 250GB getauscht. Aber nicht nur die Festplatte war größer, auch W-LAN ist jetzt Serie und frische Garantie/ Gewährleistung gab es auch noch mit dazu. Das nenne ich mal wieder ein Schnäppchen.

Mein größtes Problem letztes Jahr war allerdings einen ebenbürtigen Ersatz für meinen Denon DVD 2930 zu finden. Dies stellte sich als echtes Problem heraus. Der Denon Universalplayer wurde nämlich erst von einem Panasonic BDT-310 unterstützt, der aber aufgrund persönlicher Diskrepanzen bei Haptik und Performance schnell wieder gehen musste. Nun passte der Denon Player aber optisch nicht mehr ins Konzept und wurde dann ohne wirkliche Endlösung trotzdem veräußert. Den musikalischen Part übernahm kurze Zeit später zumindest ein passender Marantz CD-Player. Den Videopart musste die PS3 leisten. Musste - denn mittlerweile kümmert sich da der derzeit beste erhältliche BD-Player bis 1000€ darum. Pünktlich vor Ende des alten Jahres vervollständigte nämlich ein Oppo BDP-93EU den Gerätepark. Wieso es ein Oppo geworden ist und wieso er der derzeit beste erhältliche BD-Player bis 1000€ ist, wird ein zeitnaher Bericht in meinem Blog klären.
 

Es wurde aber nicht nur angeschafft und ausgetauscht, sondern auch ersatzlos abgeschafft. So ist die Ära HD-DVD für mich endgültig beendet. Sowohl das extra in glanzschwarz lackierte HD-DVD Laufwerk der XBOX, als auch der Toshiba HD-EP35 sind Vergangenheit. Bis auf wenige Titel sind auch alle knapp 100 HD-DVDs veräußert. Diese Aktion schaffte zudem Platz im Regal, den ich auch dringend benötigte ...

... denn im Jahr 2011 habe ich rein rechnerich 320 Filmtitel neu auf Blu-ray Disc in die Sammlung aufgenommen. Also soviel wie noch nie und damit wuchs die Sammlung auf stattliche 826 Filmtitel auf BD. Leider wird trotz Abschied von der HD-DVD und dem Auslagern der mittlerweile auch rund 60 PS3 Spiele der Platz wieder einmal knapp. So sieht das Ganze denn mit nur knapp 800 Filmtiteln auf BD und ein paar DVD-Sondereditionen aus:
 
 





 
Und nun noch einmal alles im geöffneten Zustand. Im Gegensatz zum letzten Jahr sind nun ja auch schon die Eingangstüren für die beiden Zimmer drin und es sieht dadurch rechts und links nicht mehr wie auf einer Baustelle aus. Es wirkt jetzt endlich alles sehr harmonisch:








Das Blu-ray Jahr 2011 war bei mir eher durch das Austauschen von DVD Pendants geprägt, als durch wirkliche Neuveröffentlichungen. Wobei ja nun auch etliche Pflichkkäufe dabei waren - Star Wars, Herr der Ringe und Jurassic Park, um nur ein paar zu nennen. Im neuen Jahr werde ich mal versuchen es ruhiger angehen zu lassen. Bei derzeitigen BD Preisen im freien Fall, aber ziemlich schwer umzusetzen.
Zumindest sind keine gravierenden Änderungen im Gerätepark geplant. Wobei ein NAS, iPad (3) und Plattenspieler zumindest noch auf der "to do - Liste" stehen. Das wird mich sicherlich nicht daran hindern nach neuem Boxensystem und 3D Beamer zu schauen, aber zuerst wird es massive Änderungen im Raumdesign geben. Die ersten Möbel in Form von Vitrinen, Sideboard und CD-Butler sind schon da und das Rack passt genauso wie die LS rein optisch schon mal gar nicht. Aber wie war das noch gleich: Stillstand bedeuted Rückschritt und wer will das schon!? Ein durchgeknallter Heimkinojunkie (wie ich es bin) mit Sicherheit nicht!

Ich hoffe Ihr hattet wie immer viel Spaß beim Lesen und in diesem Sinne auch noch ein verspätetes, aber frohes neues Weltuntergangsjahr an alle durchgeknallten Gleichgesinnten da draußen.

Bis zum nächsten Mal - Euer Joker!

Hiermit versichere ich, dass der Beitrag (wie immer) eigenhändig von mir erstellt wurde!
Moin liebe Leserin und lieber Leser!

Was gibt es Neues von der HK-Front? Nach all den Planungen und Verkäufen der letzten Tage ist nun auch vor kurzem endlich meine Marantz Vorstufe angekommen.

Auf diesem Wege möchte ich mich daher nochmal ausdrücklich bei dem Team von SG-Akustik in Karlsruhe bedanken, die mir ein Rundum-Sorglos-Paket zum absolut fairen Preis geboten haben. Da wurde sogar telefonisch nachgefragt, mit welchem Versandunternehmen und zu wann die Lieferung erfolgen sollte. Habe ich in all den Jahren so noch nie erlebt und kann man tatsächlich unter bester Erfahrung mit einem Fachhändler verbuchen. SG-Akustik scheint hier Nachahmungstäter zu sein, da ich nun schon mehrfach User an diesen Fachhändler verwiesen habe und durchweg äußerst positive Resonanz erhalten habe. Das soll hier keine Schleichwerbung sein, aber es ist aus meiner langjährigen Erfahrung leider absolut kein Standard was das Team dort leistet.

Nun genug der Lobhudelei und ab zur Bilderstrecke der Marantz Vorstufe AV7005:







Dann erfolgte die Hochzeit mit der Marantz 8-Kanal Endstufe MM8003. Jetzt wird der ein oder andere Leser angesichts der beengten Verhältnisse gleich aufschreien, aber ich kann alle beruhigen. Erstens werden die Geräte wirklich selbst nach stundenlangem Hören mit hohen Pegeln gerade mal handwarm und zweitens ist das keine Endlösung. Das Rack wird entweder zumindest von mir angepasst, bzw. ein komplett neues konstruiert. Wenn sich ein Käufer findet tendiere ich wohl eher zum Neubau. Einen Entwurf hätte ich zumindest schon. Bis dahin muss es aber erst einmal auch so gehen:



Rein optisch ist das aktuelle Marantzdesign für mich persönlich das Schönste, was es in bezahlbaren Preisregionen zu kaufen gibt. Dies empfand ich nicht immer so, denn auf Produktabbildungen kommt diese kraftvolle Eleganz gar nicht rüber. Erst beim livehaftigen Anschauen und Erleben der Marantzkomponenten kam dieser extreme Haben-Will-Faktor in mir auf. Auch der vielgescholtene Materialmix kann nur von Leuten kommen, die diese Komponenten nie live gesehen und vor allem angefasst haben. Billig ist anders und wer sich den Denon AVR 3312 mal angeschaut hat, der weiß was ich meine. Sicherlich geht da auch mehr, aber welcher Anbieter hat aktuell für diesen Preis eine Vor- Endkombi mit gleichem Funktionsumfang im Regal? Schlicht und ergreifend - Keiner!



Erste Höreindrücke

Einen direkten Vergleich zu meinem letzten AVR kann ich leider nicht liefern, da der Denon AVR 2807 schon seit Wochen seinen neuen Besitzer unterhält. Selbst wenn er noch hier gewesen wäre, hätte nur ein Doppelblindtest etwas gebracht. Unabhängig davon habe ich mal versucht meine ersten angefallenen Eindrücke in Worte zu fassen.



Am Donnerstag den 06. Oktober kam endlich die Vorstufe an und wurde nach ordentlicher Aklimatisierung des Gerätes auch gleich erst einmal notdürftig verkabelt. Es wurde dann ohne Einmessung erst einmal ein wenig rumgetestet und so sollte es auch exakt eine Woche bleiben. Erstes unbestreitbares Fazit: Die Marantzkombi ist extrem potent und kann locker das ganze Haus und mehr beschallen. Das konnte der Denon dann doch nicht. Zumal dieser ab einer gewissen Lautstärke schlichtweg auch anfing nur noch Klangbrei an die Boxen zu liefern. Den Marantz konnte ich jedenfalls nicht dazu bewegen vor mir aufzugeben.



So lief das Teil  dann bis zum nächsten Donnerstag den 13. Oktober durch. Am Donnerstagabend hingegen wurde dann endlich komplett verkabelt und nun auch ordentlich per Audyssey eingepegelt. Der Trick mit dem Reinpusten ins Micro, um bei der Einmessung den Testton der jeweiligen einzumessenden Box zu erhöhen ging auch hier wieder.
Das nur englischsprachige Menü wurde ja von vielen Testzeitschriften bemängelt, ich empfand es hingegen als klar verständlich und funktionell. Nach nun insgesamt drei Denon AVRs in Folge war es für mich dann auch ein Leichtes das Gerät zeitnah einzurichten. Nach ca. 30 Minuten war das auch alles im Groben erledigt und ab da an lief der Punk.



Leinwand runtergefahren, Beamer an, Star Wars - Episode 1 in die PS3 (Oppo kommt im November) und den Volumenregler auf -15db. Zwischen -17,5 und -15db bewegte ich mich auch immer beim Denon. Dann Kapitel 20 auswählen (Pod Race) und PLAY!!! Meine Fresse war das laut. Da ich Star Wars auf BD nie mit dem Denon hören konnte, will ich da auch keine Vergleiche ziehen. Sagen wir mal so: Die Surroundeffekte kommen durch die Implementierung der Chips wesentlich besser herüber und sind meines Erachtens klarer zu differenzieren. Der Bass kommt mit einer absoluten Vehemenz rüber - so etwas habe ich vorher mit meinen Boxen noch nie erlebt und beschwert hatte ich mich nie. Aber das war ultrabrutal und knochentrocken durchsetzt. Erschreckend schön würde ich mal sagen, denn hieran sah ich mal wieder, wie gut die Infinitys im Mehrkanalbetrieb wirklich sind. Bitte nicht missverstehen, die Boxen hören sich jetzt nicht besser an, sondern die Darstellung des Klangteppichs ist klarer. Ich dachte zuerst sogar das die Höhen zu prägnant seien, aber nachdem ich die Höhen rausgenommen hatte, merkte ich das es über den gesamten Frequenzbereich der Fall war. Kann man schlecht beschreiben. Die Aussage - es hob sich wie ein Schleier - trifft es komischerweise am Besten und jeder der mich kennt weiß, wie sehr ich solche Aussagen hasse. Eine passendere Aussage dazu fällt mir aber wirklich nicht ein.
Natürlich könnte man nun diese Höreindrücke auch auf Einbildung und subjektives Empfinden zurückführen, A B E R mein Hund (schussfest) saß erst am Sonntag wieder ruhig auf seinem Sessel. Bis dahin hatte er sich angesichts der Bassvehemenz und der auf ihn einprasselnden Effektsalven mehrfach erschrocken und suchte unruhig nach einem Ruheplatz. Für einen "untrainierten Hund" wahrlich normal, aber mein Dicker knackte ja sonst bei höchsten Pegeln inkl. Explosionen und MG Salven seinen Schlaf der Gerechten. Seit Donnerstag war es damit für ein paar Tage vorbei.
Somit würde ich auf kein subjektives Empfinden tippen, sondern auf eine klare und vor allem erhörbare Verbesserung. Ist echt beachtlich, was die Kombi noch an Mehr aus meinen Boxen herausholt. Da hat sich echt jeder Cent gelohnt. Bin jedenfalls total begeistert und nachhaltig schwer beeindruckt.



Ich werde jetzt noch ein wenig dem teils sehr chilligen OST von Kokowääh lauschen und diesen Eintrag mit Blick auf das blaue Bullauge der Marantz Vorstufe und einem zufriedenen Lächeln beenden. Wenn es Euch gefallen hat, dann hinterlasst doch mal einen netten Kommentar.

Da der Blog diesen Monat noch ein Jubiläum zu feiern hat, geht es hier gewohnt weiter!

Also bis demnächst - Euer Joker!

Hiermit versichere ich, dass der Beitrag
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Moin liebe Leserin und lieber Leser!

Vor wenigen Wochen ließ ich Euch an meinen Überlegungen bezüglich der technischen Planung teilhaben. Nun ist das Internet ein anonymer Raum und Quatschköpfe gibt es zur Genüge. Wie Ihr wisst gehöre ich weder zu den Quatschköpfen, noch zu den über Jahre hinweg theoretischen Planern. Also was gibt es Neues? Das "alte" Equipment ist bis auf wenige Sachen komplett verkauft und zu meiner großen Freude verabschiedete sich auch noch meine zweite Logitech Harmony 785. 
Also Logitech angeschrieben und nach ein paar hilflosen Versuchen seitens des exquisiten Supports das tote Pferd wiederzubeleben, bekam ich zumindest einen Personen gebundenen 50% Gutschein der einsetzbar für alle Logitech Produkte war.

Somit hatt ich die Qual der Wahl. Verschlechtern wollte ich mich nicht, soll heißen: Akku und Ladestation sollten genauso vorhanden sein, wie ein Farbdisplay. Weiterhin war die Farbe egal, solange das Teil schwarz ist. Dann natürlich noch der optische Eindruck und da sah mir alles unter der ONE schlichtweg zu billig aus. Somit war nach dem Wechseln der TVs im Schlafzimmer die ONE perfekt und den PS3 Adapter gab es gleich noch dazu, denn da hatte ich noch keinen.
Fürs Wohnzimmer gestaltete sich die Sache schon schwieriger, denn die ONE fiel hier aufgrund fehlender Farbtasten gleich raus. Diese brauche ich ständig zum Programmieren und Bedienen des Technisat. Natürlich kann man die ohne Probleme programmieren, aber ich wollte die halt immer da haben. Somit blieben 900 und 1100. Die 1100 hatte es mir rein optisch schon sehr angetan und durch den 50% Rabatt blieb ich auch unter 200€, aber das Teil wird bis auf minimale Ausnahmen über das Touchpad bedient und man braucht immer beide Hände. Zudem hat die 900 etliche Hardkeys inkl. der Farbtasten und den RF Blaster auch schon gleich inklusive. Dieser ermöglicht es auch Geräte, die nicht in Sichtweite der Fernbedienung sind, selbst durch Wände bzw. in geschlossenen Schränken zu bedienen. Machen wir es kurz: Es wurde eine 900er:



Kurz danach trudelte auch schon der CD-Player ein. Wie kurzfristig geplant wurde es ein Marantz CD6003 und das Teil ist echt der Hammer. Kein Vergleich zum Panasonic, egal ob es um Optik, Haptik oder Gewicht geht. Zur Ehrenrettung muss man aber auch sagen, dass der Pana natürlich viel mehr kann .... ähm.... konnte und zudem 150€ weniger in der UVP kostet.
Trotzdem bekam ich für ein paar Tage das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Alleine von der Haptik und dem Gewicht ist der Klopper jeden Cent wert. Den Panasonic könnte meine Frau ohne Probleme mit einer Hand wegräumen. Den Marantz hebt man nicht mal so eben weg. In die Optik habe ich mich nun auch endgültig verliebt. Bilder und mal kurz im Geschäft ist schon etwas anderes, als live zu Hause.



Ein paar Tage später kam dann die 8-Kanal Endstufe. Mein erster Eindruck: Wat für ein Vieh, aber seht selbst:













Sieht meiner Meinung nach in dieser Kombination schon extrem geil aus, zeigt aber gleichzeitig auch mein großes Problem! Akuter Platzmangel, denn Vorstufe und BD-Player müssen ja auch noch irgendwo untergebracht werden. Aber egal, denn um dieses Problem werde ich mich zu gegebener Zeit angemessen kümmern.

Tja das könnten jetzt schöne Schlußworte zu diesem Blogeintrag gewesen sein, aber ich konnte es einfach nicht aushalten. Da meine Vorstufe ja immer noch auf sich warten lässt und ich im Wohnzimmer seit 8 Tagen keine CD gehört bzw. einen Film in Surround geschaut hatte, machten sich Entzugserscheinungen breit. Also ging die große Umbauaktion los. Der Yamaha AVR wurde im Schlafzimmer abgebaut und mit der Endstufe verheiratet. Soll heißen der Yamaha läuft jetzt nur als Vorstufe und hat die Endstufe als Sklaven an den Pre outs. Sieht dann im Rack etwas eingepfercht und dank unterschiedlichem Design weder elegant noch harmonisch aus.



Hier noch mal im Betrieb mit optischer Anpassung des Yamaha AVRs durch den Pure Direct Modus:



Nun könnte man ja denken, dass bedingt durch die Aufstellung die Endstufe das Rack abfackelt, aber dem ist nicht so. Die Endstufe wird oder soll ja je nach Wärme auch mittels Lüfter gekühlt werden. Dieser sitzt seitlich auf dem Kühltunnel, der die Endstufeneinheiten durchzieht:



Nach 5 Stunden Testlauf mit erhöhtem Pegel in Stereo und sehr hohem Pegel bei Mehrkanal (Iron Man 2) war die Endstufe gerade mal handwarm und vom Lüfter war nichts zu hören, falls er denn überhaupt an war. Der Yamaha wollte trotz reiner Nutzung als Vorstufe und unbenutzter Videofunktionen hingegen scheinbar versuchen das Rack abzufackeln. Ist schon enorm was da so an Wärme rauskommt. Im Winter kann man dadurch bestimmt eine Menge Heizkosten sparen.

Interessant war nebenbei auch mal wieder zu sehen, wie unterschiedlich Einmesssysteme identische Parameter bewerten und sich dadurch der Klang verändert bzw. besser gesagt verbogen wird. So hat Audyssey bei meinem Denon die Subs vom Pegel runter geregelt und YAPO beim Yamaha extrem rauf. Nun könnte man ja denken, dass der Yamaha dadurch nun deutlich basslastiger daherkommt, aber dem ist nicht so. Wie auch schon bei meinem Test mit dem RX-V 2067 fehlt auch hier das letzte Quäntchen Vehemenz im Bass. Mal schauen, wie sich demnächst die Vorstufe schlägt.

Also bis demnächst - Euer Joker!

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eigenhändig von mir erstellt wurde!
Moin liebe Leserin und lieber Leser!

Nachdem ja nun im ersten Teil zu diesem Bericht die Frage geklärt wurde, was hier demnächst als Audio/Video Schaltzentrale fungiert, sieht es mit dem Rest leider noch nicht ganz so eindeutig aus.

Als Universalplayer fungierte hier bis vor 2 Wochen mein Denon DVD 2930. Bis auf BDs war der Denon für alle anderen Medien zuständig. Kennzeichnend für dieses Gerät waren seine herausragenden Audio- und Videoeigenschaften. Hinzu kamen eine ansprechende Optik, Haptik und eine für den Preis angemessene Verarbeitungsqualität. Er wirkte zwar nicht ganz so massiv, wie mein früherer Denon DVD 3910, aber immer noch imposant genug.



Im Zuge des Umstiegs auf 3D griff ich zum hochgelobten und in jedem Test mit Bestnoten versehenen Panasonic DMP BDT310E. Nach dem Kauf stellte ich zu Hause entsetzt fest, dass er noch mickriger als im Laden wirkte. Der Player ist nicht größer als eine Pralinenschachtel. Für mich läuft das Teil schlicht unter Spielzeug. Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber das ist der kleinste Player den ich jemals in Händen hielt und das soll schon etwas heißen. Abgesehen davon macht die Kiste was es soll . Sehr gut finde ich den zweiten HDMi Ausgang der bei nicht vorhandenem AVR mit HDMi 1.4 Anschlüssen zumindest den Ton weiter gibt und das 3D Signal direkt über den anderen HDMi Anschluss an den TV. Einstellungstechnisch ist man mit allem erdenklichen gewappnet und sogar WLAN hat es in das kleine Gehäuse geschafft. In Verbindung mit einer App kann man den Player sogar mit Apple Geräten bedienen. Eine nette Spielerei ist auch der berührungsfreie Sensor, mit dem man die Disclade ein und ausfahren kann. Anbei mal ein paar Livebilder:





Und hier mal ein kleiner Größenvergleich mit einer Blu-ray Hülle:



Alles in allem ein brauchbarer Player (vor allem für 3D), wenn man Abstriche in Optik und vor allem Haptik machen kann. Von dem ganzen Slimline Gedöns was da im Laden so rumstand, war er meines Erachtens noch der hübscheste Player. Für mich persönlich sollte der Panasonic nur eine Zwischenlösung darstellen. Eigentlich genau solange, bis es endlich einen ordentlichen Universalplayer gibt, der nach etwas aussieht und eine Metallfront hat. Seit gestern steht, neben dem Rest der Anlage, aber auch der 4 Wochen alte Panasonic Player im absoluten Neuzustand zum Verkauf (mittlerweile verkauft). Ausschlaggebend dafür war folgender Dialog am Wochenende zwischen meiner Frau und mir.

Meine Frau: "Jetzt kann ich ja hier unten nicht einmal CDs hören?"
Ich: "Doch Schatz, dafür nimmst Du den Pana jetzt."
Meine Frau: "In dieses Teil stecke ich doch keine CDs, da muss man ja Angst haben, dass da was kaputt geht."

Nun muss dazu gesagt werden, dass ich schon seit geraumer Zeit nach einem Universalplayer schaue, der den Denon DVD 2930 ablösen sollte. Wichtig ist mir aufgrund meiner immer noch umfangreichen DVD-Sammlung ein unsichtbarer Layerwechsel, falls möglich lüfterlos und mit zwei HDMi Ausgängen. Zwei HDMi Ausgänge wären mehr als Gimmick zu sehen. Da bei der 3D Wiedergabe die Helligkeit reduziert wird, möchte ich für den Ausgang des 3D Materials andere Bildparameter abspeichern. So kann ich je nach Gusto einfach an der Vorstufe umschalten und habe die jeweiligen Bildeinstellungen automatisch geladen.
Leider gibt es nicht mal eine Handvoll Player die diese Parameter erfüllen. Da wäre zum einen der noch nicht erhältliche Pioneer BDP-LX55, den Pioneer nach eigen Angaben wieder selbst fertigt und zum ersten Mal nicht mehr über das typische Rastermaß der alten Pioneer Geräte von 420mm Breite verfügt:


Da es den Pio noch nicht gibt, kann auch noch niemand klare Aussagen zur Perfomance des Players geben. Wir hätten da aber noch den Oppo BDP-93 und alles was darauf aufbaut in petto. Über den Oppo findet man wirklich eine Menge im Netz und egal wo man drüber liest, es ist durchweg positiver Natur. Die Verarbeitung scheint zudem über wirklich jeden Zweifel erhaben zu sein. Hier mal ein paar Detailphotos des Players:











Will man den Oppo nun auch noch mit einer guten analogen Audiosektion inkl. D/A Wandlern haben, muss man entweder zum Oppo BDP-95, zum Cambridge Azur 751BD oder zu einem Oppo BDP-93 NuForce Edition Xtreme greifen. Letztgenannte sind meines Erachtens wieder unverhältnismäßig teuer. Hinzu kommt der eingeschränkte Komfort und die Bedienung  bei reiner CD Wiedergabe.  Da lohnt es sich dann doch wiederum fast einen reinen CD Player zusätzlich zu erwerben. Genau das habe ich nach reichlicher Überlegung dann gestern auch getan. Somit steht nächste Woche eine größere Lieferung ins Haus und zwar in Form eines Marantz CD6003:





Das sieht auch von innen noch gut gefüllt, sauber aufgeräumt und aufgebaut aus:



Da hier demnächst einiges an Equipment eintrudeln dürfte, werde ich hier in Kürze ausführlich berichten, ob ich meine "audio-visuelle-midlife-crisis" damit auch überstanden habe oder ob noch etwas zu meinem Glück fehlt.

Also bis demnächst - Euer Joker!

Hiermit versichere ich, dass der Beitrag
eigenhändig von mir erstellt wurde!

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